Vorsorge
Krankenversicherung

Wer kann und darf?

Wer kann sich privat vollversichern?

Einen hundertprozentigen Schutz vor Krankheit, Unfällen und altersbedingte Gebrechen gibt es leider nicht - auch wenn Sie noch so gesund leben.

Um so wichtiger ist es, sich rechtzeitig mit der passenden Absicherung gegen krankheitsbedingte Kosten zu wappnen.
Denn: Je älter Menschen werden, um so höher sind die durchschnittlichen Krankheitskosten für Leistungen der Ärzte und Krankenhäuser, die zu zahlen sind. Die Kosten versechs- bis verachtfachen sich im Laufe eines Menschenleben.

Also: Je früher Sie Ihre Entscheidung treffen, um so preiswerter wird sie.

Neue Versicherungspflichtgrenze

Aufgepasst! Bislang waren die Versicherungspflichtgrenze und die Jahresarbeitsentgeltgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung identisch. Das ist seit dem 01.01.03 nicht mehr so. Der Gesetzgeber hat die Versicherungspflichtgrenze stärker angehoben als die Jahresarbeitsentgeltgrenze (46.800 Euro in 2005).

Auf diese Weise soll der Zugang zur privaten Krankenversicherung erschwert werden. Die Versicherungspflichtgrenze legt das Verdienstlimit fest, bis zu dem sich Arbeitnehmer in einer gesetzlichen Krankenkasse versichern müssen.
Die privaten Krankenkassen wollen gegen diese Anhebung vor dem Verfassungsgericht klagen.

 

Diese Personenkreise können sich für eine private Krankenvollversicherung entscheiden:

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
    mit einem Jahreseinkommen über der Versicherungspflichtgrenze für Kranken- und Pflegeversicherung von
    • 46.800 Euro (2004: 46.350 Euro)
      im Jahr bzw.
    • 3.900, 00 Euro (2004: 3.862, 50 Euro)
      monatlich.

  • Selbstständige und Freiberufler/innen
    Der Gesetzgeber läßt Selbstständigen und Freiberufler neben besser verdienenden Angestellten die Möglichkeit, sich unabhängig von der Höhe des jeweiligen Einkommens privat zu versichern.
  • Beamtinnen und Beamte
    Nach den Beihilfevorschriften des Bundes und der meisten Länder erhalten Beamte eine Beihilfe zu den Krankheitskosten. Die Höhe liegt bei 50 Prozent der Aufwendungen während der aktiven Arbeitsphase und bei 70 Prozent im Ruhestand. für deren Ehegatten, sofern nicht selbst versichert, 70 Prozent und für Kinder 80 Prozent der Aufwendungen. In der PKV werden bestimmte Quotentarife angeboten, die für den jeweiligen Beihilfesatz günstige Versicherungen anbieten.
    Weitere Personen mit Beihilfeberechtigung: Richter (auch im Ruhestand), Beamte auf Probe, Witwen und Waisen dieser Berufsstände. Auszubildende eines öffentlich-rechtlichen Trägers (z. B. Verwaltungslehre, Bundesgrenzschutz etc.) haben die Möglichkeit, sich privat zu versichern.

Die Wahl, sich privat zu versichern, haben nur Personen, die nicht versicherungspflichtig sind. Den oben genannten Personenkreisen steht es demnach frei, sich entsprechend mit einer privaten Krankenvollversicherung privat zu versichern und die Vorteile einer privaten Absicherung zu nutzen.


3-Minuten PKV-Check Beitragsvergleich selbständig angestellt beamtet
 

Kinder und nicht erwerbstätige Ehepartner

Die Kinder und nicht erwerbstätigen Ehepartner des oben genannten Kreises können ebenfalls in der privaten Krankenvollversicherung abgesichert werden.

Bei Ehepartnern gilt, dass der Partner, der nicht über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt, Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse bleiben muß. In diesem Falle können Kinder sowohl bei dem geringer verdienenden Elternteil in der gesetzlichen Krankenkasse als auch bei dem höher verdienenden Partner versichert werden. Versicherungsbeiträge für die Kinder fallen jedoch in beiden Varianten an. Dabei gilt, dass der Mindestbeitrag in der gesetzlichen Krankenkasse für Kinder meist höher ist und gegenüber der privaten Variante schlechtere Leistungen geboten werden.

Aber: Wenn beide Elternteile über der Beitragsmemessungsgrenze verdienen und das höher verdienende Elternteil in der gesetzlichen Krankenkasse versichert bleibt, können Kinder beitragsfrei in der Familienversicherung mitversichert werden.


Möchten Sie wissen, ob sich für Sie ein Wechsel in die private Krankenversicherung lohnt?

Dann klicken Sie hier!

 
© 2008 alle Rechte vorbehalten beim Betreiber dieser Domain Diese Seite weiterempfehlen zurück
Krankenversicherung
Die Entscheidung
Wer kann und darf?
Die Möglichkeiten
Vor- und Nachteile
Leistungen der PKV
Und im Alter?
Privatpatient? Gerne!
Beitragsberechnung
Vergleich GKV / PKV
Kündigung
Beiträge
Versicherungspflichtgrenze
Vergleich
Heilberufe
private Krankenversicherung
zahnmedizinische Heilberufe
PKV-Arten
Krankheitsvollvers.
Anwartschaftsvers.
Pflegepflichtvers.
Pflegezusatzvers.
Krankentagegeldvers.
Krankenhauszusatzvers.
Zusatzv. ambul. Beh.
Krankenhaustagegeld
Auslandsreisekrankenv.
Gesetzl. Krankenvers.
gesetzl. Krankenkassen
Pflegeversicherung
Kassenwechsel
Vorsorge
Ruhestandsplanung
Kapitallebensversicherung
britische Lebensversicherungen
BU-Versicherung
Sozialversicherung 2005
Dread-Disease-Police
Fondsgeb. Lebensvers.
Risikolebensvers.
Sterbegeldversicherung
Rentenversicherung
Riester-Rente
Betr. Altersversorgung
Direktvers. (AG-finanz.)
Direktvers. (AN-finanz.)
Krankenversicherung
Kranken-Zusatzvers.
Unfallversicherung
Kinder-Vorsorge
Gruppen-Unfallvers.
Formulare
Kurzmitteilung
Anfrageformular
Downloads
Gesundheitsreform 2004
Leistungen 2004
Leistungsänderungen 2004
Rechengrößen 2005
Bereiche
Private Versicherungen
Gewerbliche Versicherungen
Vorsorge
Finanzierung
Investment
Versicherungsbedingungen
Gesetzestexte
Versicherungsklauseln
Versicherungslexikon
Allgemeine Informationen
Formulare
Tarifrechner
Schadenservice