Gesetzliche Krankenversicherungen

Die Pflegeversicherung

Neben die gesetzliche Krankenversicherung hat sich der jüngste Zweig der Sozialversicherung gestellt:
Die Pflegeversicherung

Jetzt gibt es die

Organisatorisch sind die Pflegekassen meist mit der Krankenversicherung verbunden, egal, ob gesetzlich oder privat versichert.

Die Pflegekassen zahlen bei Pflegebedürftigkeit des Versicherten an Angehörige oder Pflegedienste das versicherte Entgelt, damit der Betroffene angemessen versorgt werden kann.

 

Ab wann tritt die Pflegebedürftigkeit ein?

Wer wegen einer körperlichen, geistigen, seelischen Krankheit oder einer Behinderung bei den gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens auf Dauer, mindestens aber für sechs Monate, in erheblichem Maße der Hilfe bedarf, gilt als pflegebedürftig.

Voraussetzung für eine Ersatzleistung ist das Gutachten des Medizinischen Dienstes. Er entscheidet über die Einstufung in einer der drei Pflegestufen.

 

Welche Leistungen hat der Versicherte zu erwarten?

Die Empfänger einer Leistung aus der gesetzlichen Pflegeversicherung haben die Wahl zwischen einer niedrigen Geldleistung oder einer höheren Sachleistung für die Inanspruchnahme professioneller Pflegedienste.

 

Welcher Beitrag ist zu entrichten?

Der Beitrag beträgt zurzeit 1,7 Prozent des Brutto-Einkommens. Er wird zur Hälfte vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen.

Wegen der Abschaffung des Buß- und Bettages zur Finanzierung der Pflegeversicherung zahlen in Sachsen die Arbeitgeber 0,35 Prozent, die Arbeitnehmer 1,35 Prozent des Beitrages zur Pflegeversicherung.

 

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