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Fördermittel

Die umstrittene Eigenheimzulage ist nicht das einzige Förderinstrument, mit dem der Staat den privaten Wohnungsbau fördert. Jedes einzelne Bundesland vergibt ebenfalls Zuschüsse, meist in Form von zinsverbilligten Darlehen (siehe rechte Spalte)

Über die Homepage http://www.baunetz.de/bauherr/foerdermittel/ gelangen Sie auf die umfangreichste und aktuellste Fördermitteldatenbank Deutschlands für alle Vorhaben im Bereich Bauen, Sanieren und Energie sparen. In dieser Datenbank befinden sich rund 4900 aktuelle Förderungen der Städte, Landkreise, Gemeinden, Energieversorger, Bundesländer und des Bundes.
Da sich diese Homepage ausschließlich an private Bauherren wendet und eine gewerbliche Nutzung ausgeschlossen ist, haben wir diese Seite nicht verlinkt, sondern weisen ausdrücklich nur darauf hin.

Die Vergabe von zinsgünstigen Darlehen an Bauwillige und Hauskäufer wurde bis Ende 2001 im Zweiten Wohnungsbaugesetz (II. WoBauG) geregelt. Zum 01. Januar 2002 ist es durch das neue Wohnraumförderungsgesetz (WoFG) ersetzt worden. Auf der Grundlage dieses Gesetzes bestimmt jedes Bundesland selbst, wie viel Geld es für welche Maßnahme zur Verfügung stellt. Das neue Recht gibt den Ländern im Vergleich zum bisherigen Wohnungsbaugesetz mehr Gestaltungsfreiheit und verbessert insbesondere die Förderung des Erwerbs und der Modernisierung von vorhandenem Wohnraum. Bei der Förderung gelten folgende, teils im II. WoBauG / WoFG, teils in der Umsetzung durch die Länder geregelten Grundsätze:

  1. Zeitpunkt der Antragsstellung
    In der Regel werden Sie nur gefördert, wenn Sie bei der Antragsstellung Ihren Bau noch nicht begonnen und noch keinen Kaufvertrag unterschrieben haben.
  2. Einkommensgrenzen
    In allen Bundesländern gelten für die Vergabe der Förderung Einkommensgrenzen in unterschiedlicher Höhe. In einigen Ländern ist unter bestimmten Voraussetzungen eine Überschreitung dieser Grenzen möglich.
  3. Kein Rechtsanspruch
    Auf das billige Baugeld hat keinen einen Anspruch. Die Mittel werden nach dem Eingangsdatum oder nach sozialer Dringlichkeit vergeben. Wenn die Töpfe leer sind, heißt es, aufs nächste Jahr warten oder verzichten.
  4. Eigenbeteiligung
    Ohne eigenes Geld läuft nichts: Die Behörde verlangt den Nachweis von Eigenkapital, je nach Bundesland zwischen 10 bis 25 Prozent. Teilweise können aber Eigenleistung am Bau oder andere staatliche Mittel als Eigenkapital anerkannt werden.
  5. Zahlungsfähigkeit
    Die Behörde prüft nach, ob sich die Baufamilie das eigene Heim überhaupt leisten und die monatlichen Belastungen auf Dauer tragen kann. Wie viel der Familie für den Lebensunterhalt bleiben muss, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden, liegt aber in der Regel bei rund 750 - 850 € für einen Zweipersonenhaushalt und zusätzlich rund 200 - 300 € für jedes weitere Familienmitglied.
  6. Wohnungsgröße
    Die bisher im II. WoBauG festgelegten Obergrenzen für die Wohnungsgröße sind entfallen und in § 10 WoFG durch den Begriff "der Zweckbestimmung angemessen" ersetzt worden. Allerdings wird sich die Praxis wohl auch weiterhin an die bisherigen Grenzen halten: Danach darf etwa ein Einfamilienhaus für einen 4-Personen-Haushalt in er Regel nicht mehr als 130 m² Wohnfläche haben. Soweit sich die Förderung an der Wohnungsgröße orientiert, wird in der Regel ohnehin eine noch kleinere (rechnerische) Fläche zugrunde gelegt (bei 4 Personen meist 90 m²).
 
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